Entwicklung „Richtlinien Konzernmarketing"

Kunde: internationaler Konzern mit HQ in Österreich

Aufgabenstellung

Unser Kunde ist ein erfolgreicher internationaler Konzern mit Hauptsitz in Österreich. Über die Jahrzehnte ist der Konzern stark gewachsen und verfĂŒgt mittlerweile ĂŒber ein internationales Netzwerk an Standorten und Sales Offices. Die Konzernkultur war stets dezentral ausgerichtet, so haben sich starke und eigenstĂ€ndige dezentrale Einheiten gebildet - mit allen damit verbundenen StĂ€rken und SchwĂ€chen. Eine SchwĂ€che lag in der schwierigen Steuerung des Gesamtkonzern, eine weitere in der Spreizung von Performances einzelner Fachbereiche.

Lunik2cs wurde beauftragt, fĂŒr den Marketingbereich Richtlinien auszuarbeiten, die Leistungen und Herangehensweisen konzernweit nĂ€her zusammenfĂŒhren und harmonisieren sollten, die zentrale Marketingstelle stĂ€rker in den Infofluss holt und die ErgebnisqualitĂ€t der Leistungen auf ein gemeinsames hohes Level hebt.

Herausforderung

Zentrale Vorgaben und Richtlinien waren aufgrund der dezentral ausgerichteten Historie des Konzerns eher selten und hatten eine dementsprechend geringe Akzeptanz im KonzerngefĂŒge. Die Maßnahmen des Fachbereiches lief so Gefahr, nicht die angestrebte nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Lösungsansatz

Wir haben die Aufgabenstellung ĂŒber zwei Einflugschneisen bearbeitet: Die inhaltliche Ausgestaltung der Richtlinien mit dem Ziel, einen gemeinsamen Prozess und ein Ergebnisziel zu definieren und transparent zu machen sowie die Schnittstellen zum zentralen Marketing festzulegen. Wichtig war uns dabei, die StĂ€rken der dezentralen Einheiten ebenso hervorzuheben und zu nĂŒtzen wie die StĂ€rken der Zentrale. Es sollte so auch in den Richtlinien selbst das Win-Win fĂŒr alle herauskommen. Die Sprache haben wir klar ausgefĂŒhrt, also kein „Richtliniendeutsch“ verwendet, das im Stil sehr hierarchisch wirkt. 

Die prozessuale Ausarbeitung der Richtlinien: In einem zweistufigen Workshop haben wir gemeinsam mit Vertretern der dezentralen Fachbereiche und der Zentrale die StĂ€rken, SchwĂ€chen, Chancen und Risken einer richtlinienlosen Marketingarbeit des Konzerns diskutiert und die BedĂŒrfnisse der dezentralen Einheiten, aber auch das Nutzenangebot der Zentrale ausgearbeitet. Im zweiten Workshop wurden der Entwurf der Richtlinie durchbesprochen und Feedback eingeholt. Die Inputs wurden in die Finalversion des Richtlinienentwurfes eingearbeitet.

Ergebnis

Die dezentralen Einheiten haben durch die Partizipation die Mehrwerte – fĂŒr sie und fĂŒr den Konzern insgesamt – wahrgenommen und in der Diskussion die Richtlinien positiv bewertet. Bereits durch den Prozess konnten erste „quick wins“ in der tĂ€glichen Zusammenarbeit erzielt werden. Der Konzern steht vor der Ausrollung mehrerer Richtlinien der verschiedenen Funktionsbereiche, die Marketingrichtlinie wird Teil dieser Gesamtausrollung sein.

„Ein ausgesprochen professioneller Support – gerĂ€uschlos, am Punkt.“

Marketingleitung des Konzerns
Lunik2cs

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