Content is King! Who the f*** is Content?

Content ist tagtĂ€glich allgegenwĂ€rtig, fĂŒr jeden: im daily business, auf der Straße, in zwischenmenschlichen Kontakten, auf sozialen Plattformen und und und.

Verena Schwarzinger
Content Managerin

Sucht man bei Google nach der hĂ€ufig getroffenen Aussage „Content is King“ werden nicht minder 3.850.000.000 Suchergebnisse ausgespuckt. Alle reden darĂŒber. Aber die Wenigsten tun es richtig.

Alle brauchen ihn, alle wollen ihn

Content ist der Sammelbegriff fĂŒr Texte, Bilder oder Videos und Grafiken – einfach fĂŒr alle Formate, die Informationen bieten und man ansehen, lesen oder auch hören und spĂŒren kann. Die Formulierung kommt aus dem Online Marketing und dahinter steht eine ebenso strategische Ausrichtung wie eine weiterfĂŒhrende operative Maßnahme. Frei interpretiert: Zuerst darĂŒber nachdenken, wie Informationen aufbereitet werden, fĂŒr wen, wann und mit welcher Verbreitungsart, zu welchen Themen und welchen Mehrwert man weitergeben will bis hin zum wirklichen Tun.

Also definitiv muss Content das Lieblingskind sein, kein stiefmĂŒtterliches „ach da war ja noch was“... ;) 

Usern werden so mit Content relevante Information geboten und kein sinnloses Einprasseln von Werbebotschaften. Weitere Ziele, die mit einem erfolgreichen Content Marketing, erreicht werden können, sind: 

  • Positionierung als Experte – ThemenfĂŒhrerschaft 
  • Ein positives Branding des Unternehmens/der Organisation/einer Person
  • Kunden gewinnen und langfristig binden (gilt auch fĂŒr Mitarbeiter und weitere erfolgskritische Stakeholder)
  • Traffic und neue Leads generieren

Guter Content ist 
 

Es kommt auf Unterschiedlichstes drauf an: 

  1. Was braucht, was bewegt die Zielgruppe (wirklich)? Ist es die Bohrmaschine oder sind es doch die Löcher in der Wand – oder ist es das GefĂŒhl, sein Eigenheim zu verschönern, zum Beispiel mit Bildern. Man könnte den Gedankengang fortspinnen. Aus dieser Ecke muss dann der Content kommen. Dann hat er Relevanz.
  2. Die passende Ansprache der Zielgruppe: Gibt es beispielsweise ein „Role Model“ fĂŒr welches geschrieben wird, kann aus dem Text viel mehr rausgeholt werden und dieser hebt sich von der beinahe unzĂ€hligen Masse ab.
  3. Definition einer Content Strategie: Was sind die groben Themen, die wir den Zielgruppen nĂ€herbringen wollen? Wo nĂŒtzen wir gewisse Alleinstellungsmerkmale – und wie? Welche Sprache nĂŒtzen wir? Welche Bilder? 
  4. Zudem helfen Guidelines und ein Redaktionsplan, die tĂ€gliche Content-Produktion nicht nur effektiv, sondern auch effizient zu machen und relevante sowie aktuelle Informationen an die Frau oder den Mann zu bringen. 
  5. Das Thema sollte stets zielgruppenadĂ€quat aufbereitet sein. GrundsĂ€tzlich gilt: nicht zu trocken, soweit möglich pointiert und knackig . Es geht darum, Wissen weiterzugeben und den Lesern Mehrwert oder Lösungen zu bieten. Das eigene Unternehmen oder Produkte sollten in den Hintergrund rĂŒcken – beides sind letztlich nur Vehikel zur BedĂŒrfnisbefriedigung der Zielgruppe. In der Themenfindung und auch beim Schreiben einfach ĂŒber den Tellerrand blicken, Einheitsbrei schmeckt einfach nicht.
  6. Image oder Bewegtbild: ein guter Text gepaart mit einem starken und aussagekrÀftigen Bild ist bereits die halbe Miete. Beachten Sie hier, dass unsere Kommunikation immer stÀrker visuell wird.