Ein Accelerator namens SARS-CoV-2: Wie ein Virus uns Menschen Digitales einimpft

Verena Schwarzinger
Senior Content Managerin

Meetings ĂŒber Zoom, Google Meet oder Skype? Unpersönlich und unproduktiv, lass uns doch lieber persönlich treffen. Docs gemeinsam ĂŒber Google Drive oder Microsoft Teams bearbeiten? Etwas sperrig, schicken wir uns lieber Mails hin und her. Projekte ĂŒber Slack abwickeln? Wozu, haben ohnehin E-Mail. usw. Doch durch die Coronakrise ist plötzlich alles anders. Die Anwendung digitaler Tools hat weltweit einen unfassbaren Schub erhalten. Und dieser Schub wird nachhaltig sein – nĂŒtzen Sie ihn!

@ pixabay

Seit Beginn der Coronakrise ist die Online-Kommunikation rasant angestiegen. Social Distancing fĂŒhrte zwangslĂ€ufig dazu, dass alternative digitale Kommunikations- und Sharingtools boomten – von Business ĂŒber Administration bis hin zu Aus- und Weiterbildung. Die Datenmengen in den digitalen Netzwerken schnellten sprunghaft in die Höhe, Streamingdienste senkten ihre Datenpackages, um zur Entlastung der angespannten Digitalinfrastruktur beizutragen.

Aber nicht nur das Kommunikationsverhalten ist – zwangsweise – in hohem Maße digital geworden. Menschen „schlendern” auch durch virtuelle Welten: Soziale Medien werden noch mehr durchwandert, wer nicht aktiv Posts schreibt, konsumiert, was sich so tut und was andere so schreiben und treiben. Und dabei ist es egal, ob TikTok, Facebook, xing, Facebook oder LinkedIn. Die Plattformen sind crowded. Selbst vehemente Vertreter von „Social Media brauche ich sicherlich nicht!“ – ja, die gibt es auch 2020 immer noch – erkennen, welche Macht, Kraft und Möglichkeiten – und in diesen Tagen oftmals auch Alternativlosigkeiten - diese KanĂ€le fĂŒr einen bieten. Nicht nur fĂŒr Private, sondern auch vor allem fĂŒr Unternehmen.

Die ohnehin bereits beschleunigte Onlineentwicklung, mit Milliarden an Produktinformationen, einer enormen Sortimentsauswahl und Bestellung, die mit einem Klick digital abgewickelt werden können, hat sich durch die Coronakrise nochmals enorm verstĂ€rkt. Amazon sucht hĂ€nderingend Tausende neue Mitarbeiter und stockt seine KapazitĂ€ten international weiter auf. Doch auch kleine, wendige lokale Unternehmen bringen Waren und Services digital an ihre Kunden – viele zum allerersten Mal in ihrem Businessleben.

5 Impulse, wie Sie diesen Schub fĂŒr einen nachhaltigen Digital Change fĂŒr Ihr Unternehmen nĂŒtzen:

  • Die aktuelle Situation ist wie eine Feldstudie bisher alternativer Kommunikations- und Workingtools. Nehmen Sie neue Instrumente bzw. eine intensivierte Nutzung nicht nur zur Kenntnis, um möglichst bald zu Routineprozessen zurĂŒckzukehren, sondern fördern Sie die Testung und Nutzung der Tools.
     
  • NĂŒtzen Sie Sichtweisen und Erfahrungen Ihrer Mitarbeiter: Was lĂ€uft gut? Wo gibt es Potentiale? Wo lassen sich digitale Tools und Prozesse auch in der Post-Corona-Ära als Standard nĂŒtzen?
     
  • Messen Sie die digitalen Prozesse: Wie sehen Effizienz- und EffektivitĂ€tskennzahlen aus? Wie verĂ€ndern sich Durchlaufzeiten, QualitĂ€t, Fehlerraten aber auch ZufriedenheitsausprĂ€gungen?
     
  • VerstĂ€rken Sie die Unternehmenskommunikation und Marken-, Produkt-, aber auch CEO-Positionierung in den zielfĂŒhrenden digitalen KanĂ€len. Ihre Stakeholder tummeln sich dort – und sind gekommen, um zu bleiben. NĂŒtzen Sie das!
     
  • Denken Sie Interaktionsprozesse mehr denn je auch digital: Sie finden dort Ihre Kunden, Ihre kĂŒnftigen Mitarbeiter, Ihre Lieferanten, Ihre Medienvertreter usw. Networken Sie und nĂŒtzen Sie die Vorteile effizienter und zeitentkoppelter Information und Positionierung.

NĂŒtzen Sie den digitalen Schub fĂŒr Ihre Organisation, jetzt in der Krise zur optimalen Beherrschung und Steuerung, zur so wichtigen NĂ€he und Bindung Ihrer Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten usw. Aber vor allem auch: als so wichtiges Beschleunigungspackage fĂŒr das Hochfahren der Wirtschaft nach dem Shutdown. Denn hier werden in vielen Bereichen die Karten neu gemischt!

Haben Sie dazu Fragen, Anmerkungen, Feedback? Ich freue mich auf Ihre RĂŒckmeldung: verena.schwarzinger@lunik2.com.